Single Coaching

Häufig gestelle Fragen zu Single Coaching:

Warum bin ich allein?

Wenn der Erfolg bei der Partnersuche über längere Zeit ausbleibt oder Beziehungen immer wieder scheitern, ist es ratsam, das Beziehungsmuster zu überprüfen. Oft sind es versteckte Ängste, die uns bei der Partnersuche blockieren oder dazu führen, dass Beziehungen immer wieder am gleichen Punkt auseinandergehen. Die Ursache dieser Blockaden können Erfahrungen in vergangenen Beziehungen sein oder sogar auf Kindheitserfahrungen zurückgehen.
Nur wenn man die Ursachen eines Verhaltens erkennt, hat man die Möglichkeit zur Veränderung.

Im Rahmen des Single Coachings werden wir gemeinsam Ihre Verhaltensmuster bei der Partnersuche beleuchten, die Ursache destruktiven Verhaltens aufdecken und nach zielführenden Wegen suchen.

Ist Singlecoaching erfolgreich?

Im Singlecoaching werden die Gründe für das Alleinsein erörtert. Oft spielen vorangegangene Erfahrungen oder falsche Strategien eine Rolle. Hinter einer negativen Ausstrahlung kann sich ein schlechtes Selbstwertgefühl verbergen. Nur wer die Ursachen seines Verhaltens erkennt, kann an der Basis etwas verändern.

Wie viel Kosten fallen für ein Single-Coaching an?

Es ist schwer zu sagen, wie viele Sitzungen im Rahmen eines Single-Coachings nötig sind und somit auch wie hoch die Kosten seien werden. Oft ist es so, dass die Sitzungen anfangs häufiger stattfinden und die Abstände dann größer werden. Die Kosten für eine Sitzung betragen zwischen 100 und 150 Euro.

Wie lange dauert ein erfolgreiches Single-Coaching?

Die Dauer des Single-Coachings ist sehr individuell, weil die Blockaden, die jeder mitbringt, sehr unterschiedlich sind. Manchmal geht es um Probleme auf der Verhaltensebene, oft liegen die Ursachen aber auch tiefer und müssen erst aufgedeckt werden.

Wie finde ich heraus, ob mir ein Single-Coaching helfen kann?

Bevor man sich für ein Single-Coaching entscheidet, kann man selbst schon einmal überlegen welches Beuteschema man hat, an welchem Punkt Beziehungen scheitern oder warum sie gar nicht erst entstehen. Finde ich allerdings keine Antworten auf diese Fragen, kann der Blick von außen im Rahmen eines Coachings helfen.

Ist das Single-Coaching eine Therapie?

Ein Single-Coaching findet oft rein auf der Verhaltensebene statt und ist dann auch keine Therapie. Manchmal werden aber tieferliegende Blockaden aufgedeckt und das Single-Coaching kann in eine Therapie übergehen. So können die Blockaden dann gelöst werden und alte Wunden heilen.

Wie läuft ein Single-Coaching ab?

Im Single-Coaching besprechen wir zunächst ihre Beziehungserfahrungen und versuchen dabei gemeinsam Muster zu entdecken. Dann versuchen wir die Ursachen für das Verhalten zu finden. Durch diese Erkenntnis wird es möglich Verhaltensweisen besser zu steuern und zu verändern. Wenn alte Blockaden entdeckt und gelöst werden, kann das sogar zu einer positiveren Ausstrahlung führen und demzufolge werden sie eventuell auch von potentiellen Partner*innen anders wahrgenommen.

Was sind die Effekte eines Single-Coachings?

Die positiven Effekte des Single-Coachings sind ein größeres Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen bei der Partnersuche, bis hin zu einer positiveren Ausstrahlung. Oft lernen die Klienten auch auf eine intimere Ebene zu kommen und somit besser in den Kontakt mit möglichen Partner*innen zu kommen und für den anderen interessanter zu werden.

Was ist der Unterschied zwischen Paarberatung und Single-Coaching?

In der Paarberatung geht es um Probleme in der Beziehung. Im Single-Coaching geht es um die Frage, warum eine Beziehung nicht entstehen kann oder immer wieder scheitert. In beiden Beratungen kann es allerdings sein, dass Muster aufgedeckt werden, die in der Vergangenheit entstanden sind und bis heute Beziehungen blockieren. Die Vorgehensweise in der Paarberatung und dem Single-Coaching kann also sehr ähnlich sein.

Ist das Single-Coaching auch per Telefon möglich?

Telefonisch ist ein Single-Coaching schwierig. Besser funktioniert ein Online-Coaching. Vor Ort in der Praxis habe ich allerdings noch mehr Möglichkeiten bestimmte Mechanismen deutlich zu machen. Therapeutische Prozesse sind dann tatsächlich nur vor Ort in einem persönlichen Gespräch und mit Übungen möglich.

Leseprobe

Bindungsangst - Die Angst das Innere Kind dem anderen zu überlassen

Auch bei der Vermeidung von Beziehungen spielen Bedürfnisse eine zentrale Rolle. Meist wird von der Annahme ausgegangen, in Beziehungen zurückstecken zu müssen. Oder es herrscht die Angst vor, vereinnahmt zu werden, die Menschen davon abhält, sich auf eine Partnerschaft einzulassen. Das beruht auf frühen Bindungserfahrungen. Wer schon als Kind zu kurz kam oder nicht gelernt hat, um seiner selbst willen geliebt zu werden, erwartet auch als Erwachsener wenig von Beziehungen. Wer bereits im Kindesalter die Verantwortung hatte, die Eltern glücklich machen zu müssen oder nur für erbrachte Leistung geliebt wurde, verbindet auch später mit Beziehungen Vereinnahmung und Überforderung. Die tiefe Sehnsucht nach einer innigen Verbindung, in der die eigenen Wünsche erfüllt werden, bleibt. Die Vorstellung, wie ein intimes Miteinander aussehen könnte, ohne gleichzeitig belastend oder erdrückend zu sein, fehlt den Bindungsängstlichen jedoch. In dem inneren Konflikt zwischen dem Bedürfnis nach Nähe und der Angst vor Vereinnahmung  siegt bei den Bindungsscheuen die Angst über das Nähebedürfnis.

Menschen mit Bindungsängsten stehen nicht offen zu ihren Bedürfnissen, weil sie erfahren haben, dass diese unerfüllt bleiben oder sie gelernt haben, sich für die eigenen Wünsche zu schämen. Wer seine Bedürfnisse allerdings versteckt, aus Angst vor Verletzung, Scham oder weil er sich selbst nicht ausreichend wertschätzt, um Dinge einzufordern, entzieht sich der Möglichkeit, als ganze Person geliebt zu werden. Der Bindungsscheue ist nicht Opfer derer, die ihn vermeintlich nicht so annehmen wollen wie er ist, sondern Verursacher dieser Beziehungsdynamik. Jeder hat es selbst in der Hand, es zu wagen, sich dem anderen offen zu präsentieren, auch wenn das anfangs viel Mut erfordert.